Verdener Eisenbahnfreunde
Kleinbahn Verden-Walsrode e.V.

Konzept

Unser Konzept, verabschiedet auf der VEF-Mitgliederversammlung vom 20. Juni 2009:

1) Der Verein Verdener Eisenbahnfreunde – Kleinbahn Verden-Walsrode e. V. hat sich zum Ziel gesetzt, Kleinbahngeschichte und die Eisenbahngeschichte im Landkreis Verden zu erforschen und zu dokumentieren. Er sammelt und bewahrt historische Sachzeugen der Kleinbahn- bzw. Verdener Eisenbahngeschichte und präsentiert sie der breiten Öffentlichkeit als ein Stück Heimat- und Eisenbahngeschichte. Sachzeugen sind hierbei: Kleinbahn-Fahrzeuge, Bahnhofs- bzw. Streckengebäude und -Ausrüstungsgegenstände, Dokumente aller Art, Fotos und Schriftstücke.

2) Die gesammelten Sachzeugen sollen in ihrer überlieferten Funktionsweise auf bzw. entlang der authentischen VWE-Kleinbahnstrecke Verden-Stemmen(-Walsrode) präsentiert werden. Diese Präsentation erfolgt in erster Linie durch den Betrieb und die Pflege einer Museumsbahn auf dieser Strecke im Zustand einer nordwestdeutschen Kleinbahn der 50er und 60er Jahre des 20. Jahrhunderts. Die Bedürfnisse des Naherholungstourismus müssen hierbei integriert werden können. Präsentationen von Sachzeugen können regional und überregional auch in Form von Ausstellungen, auf Messen oder auf anderen Veranstaltungen erfolgen. Die Zusammenarbeit mit anderen Vereinen der Traditionspflege und Bewahrung von Eisenbahngeschichte wird dabei angestrebt.

3) Die gesammelten Sachzeugen sollen möglichst Bezug haben zur früheren Kleinbahn Verden-Walsrode oder zu benachbarten Kleinbahnen im Raum Nordwestdeutschland. Dies beinhaltet auch kleinbahnähnliche Privatbahnen, zu Nebenbahnen umkonzessionierte Kleinbahnen sowie später verstaatlichte Kleinbahnen bzw. kleinbahnähnliche Nebenbahnen.

4) Bei den zu sammelnden Fahrzeugen handelt es sich um originale nordwestdeutsche Kleinbahnfahrzeuge oder zumindest um Fahrzeugtypen, deren Einsatz auf nordwestdeutschen Kleinbahnen als typisch angesehen werden kann. Zulässig sind auch Fahrzeuge, die von vergleichbarer Bauart sind, auch wenn sie von anderen Bahnen oder aus anderen (ehemaligen) Gebieten Deutschlands stammen. Der aktuelle Erhaltungszustand bei Aufnahme in die Sammlung ist dabei von nachrangiger Bedeutung.

5) Fahrzeuge, die nicht Punkt 4) entsprechen, aber als betriebliche Ergänzung notwendig sind, werden so lange toleriert, bis sie durch besser passende Fahrzeuge ersetzt werden können.

6) Die Fahrzeugsammlung soll alle wesentlichen Grundtypen und Traktionsarten nordwestdeutscher Kleinbahnfahrzeuge beinhalten. Der maximale Umfang der Fahrzeugsammlung soll sich dabei an den betrieblichen Erfordernissen einer historischen (Museums-)Kleinbahn orientieren.

7) Um eine optimale Pflege und Nutzung der historischen Fahrzeuge zu ermöglichen, sind die Betriebsanlagen nach Möglichkeit und in Absprache mit den zuständigen Infrastrukturbetreibern den betrieblichen Erfordernissen anzupassen. Zur Konservierung der historischen Fahrzeuge wird der Bau von geeigneten Unterstellmöglichkeiten angestrebt. Soweit möglich, ist die Anlagen- und Umgebungsgestaltung so vorzunehmen, dass der Eindruck einer Kleinbahnfahrt der 1950er und 1960er Jahre authentisch wirkt.

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